
Wallenborn ist ein Weiler in der Vulkaneifel und gehört als Verbandsgemeinde zu Daun. Es hat zirka 430 Einwohner und hat einen “eigenen” Ortsbürgermeister, Mehles, und eine Reihe von Ratsmitgliedern, von denen die meisten schon seit prähistorischen Zeiten Mitglied sind. Es gibt auch kompletten Familien im Gemeinderat, so dass von einem durchschnittlichen und ehrlichen Gemeinderat keine Rede sein kann. In Wallenborn herrschen Vetternwirtschaft und Hinterzimmerpolitik vor. Es würde mich daher nicht wundern, wenn die Kommunalwahlen schon im Vorfeld entschieden sind.
In Wallenborn leben zwei Arten von Menschen. Die geborenen und die importierten. Die Importierten werden von den Geborenen nie akzeptiert, sondern nur geduldet. Ich habe einmal mit zwei älteren Damen gesprochen, die damals 86 und 73 Jahre alt waren. Diese erzählten mir, dass sie in Wallenborn nie akzeptiert wurden, obwohl sie fast ihr ganzes Leben in Wallenborn gelebt haben. Von Menschen, die in der Vulkaneifel, aber nicht in Wallenborn leben, höre ich regelmäßig, dass sie gerne überall in der Vulkaneifel leben würden, nur nicht in Wallenborn. Ein anderer hat eine bessere Beschreibung für Wallenborner, nämlich Giftzwerge. Deshalb schauen mich die meisten Leute mitleidig an, wenn ich ihnen sage, dass ich in Wallenborn wohne.
In Wallenborn gibt es einen Kaltwassergeysir mit dem Namen “Brubbel”. Und dank einiger Hilfsmittel (dies ist mir mehrmals erzählt) ist er das Merkmal dieses Dorfes. Ohne diese Hilfsmittel (sagen wir eine Art Viagra) stellt dieser Geysir überhaupt nichts dar. Aber mit ihm kommen Busladungen von Touristen an. Und das, obwohl es außerhalb dieses “unechten” Geysirs nichts zu sehen gibt. Viele Leute fahren sogar an dem Geysir vorbei, weil er einfach nicht auffällt. Ich werde oft gefragt, wo das Ding ist. Am Anfang habe ich ihnen freundlicherweise den Weg zu diesem “falschen” Ding gezeigt. Jetzt rate ich den Leuten, sich andere Dinge anzuschauen, solange es nicht in Wallenborn ist. In der Vulkaneifel gibt es viele andere schöne Dinge zu sehen. Wallenborn ist ein altes und verwelktes Dorf mit einem Geysir, der auch schon bessere Tage gesehen hat und für den man auch noch bezahlen muss.
Kommen wir zu den Giftzwergen, äh… ich meine die Einwohner von Wallenborn. Verschiedenen von ihnen sind rachsüchtig, unfreundlich, haben keine eigene Meinung, sind diskriminierend, feindselig, voreingenommen, bösartig und dumm. Ich sage “die meisten”, weil es einige wenige Menschen gibt, auf die diese Beschreibung nicht zutrifft. In meiner Straße waren alle Bewohner sofort feindselig und voreingenommen.
Hier in Wallenborn lebt man noch im Mittelalter. Von Neuankömmlingen wird erwartet, dass sie mit Visitenkarten an allen Türen vorbeigehen, um sich vorzustellen. Ein kleines Schwätzchen zu halten, wenn man vorbeigeht oder wenn sie an mir vorbeigehen, ist eindeutig not done. Nennen Sie mich stur und modern, aber ich gehe nicht mit Visitenkarten an Türen vorbei. Ich habe, vor allem am Anfang, jeden gegrüßt, der vorbeikam, egal ob er gegrüßt hat oder nicht. Es war auffällig, dass diejenigen, die gegrüßt oder ein Gespräch geführt haben, nicht aus Wallenborn waren. Das gibt einem zu denken, nicht wahr?
Da es viel, viel Arbeit ist, ein neues Haus bauen zu lassen, Garten und Einfahrten anlegen zu lassen, war ich regelmäßig draußen. Was ich da gesehen und erlebt habe, … unglaublich. Das Folgende ist eine kleine Anthologie.
1. Hard Fahren
In Wallenborn darf man 50km/h fahren. Soviel ich weiß, gibt es nur in der Nähe der Grundschule eine 30-km-Zone. Wahrscheinlich auch in der Nähe des kommunalen Spielplatzes. Meine Straße ist jedoch eine 50-km-Straße. Aber weil die Straße bergauf führt, finden es die meisten Leute gerechtfertigt, das Gaspedal voll durchzudrücken. Da ich am oberen Ende dieser Straße wohne, müssen meine Partner und ich regelmäßig zur Seite springen, wenn wieder einer dieser Giftzwerge mit hoher Geschwindigkeit vorbeifährt. Auch Anwohner unserer Straße, die selbst kleine Kinder haben, tun dies. Anwohner wie Fam. Karam aus Nr. 16 und Fam. Justen aus Nr. 8. Es fällt übrigens auch auf, dass mehrere Anwohner aus der Straße wirklich für jede Kleinigkeit das Auto nehmen, wie Fam. Häp aus Nr. 4, Fam. Justen aus Nr. 8, Fam. Cordel-Mehles (ja, Tochter von) aus Nr. 10 und Fam. Karam aus Nr. 16. Wie umweltbewusst?
2. Motorrad
Viele Einwohner von Wallenborn besitzen ein Moped, Motorrad oder Motorroller. Sie fahren damit durch das Dorf, ohne Helm, ohne Schutzkleidung, aber in Flip-Flops und kurzen Hosen. Das ist ihnen völlig freigestellt. Aber regelmäßig nehmen sie auch kleine Kinder mit, sowohl auf dem Vorder- als auch auf dem Rücksitz. Auch diese sind dann ohne Helm, aber mit Flipflops und Shorts unterwegs. Lebensgefährlich, wenn man dann noch bedenkt, dass keiner von ihnen im Schritttempo fährt.
3. Kinder und Traktoren
In Wallenborn liebt man Traktoren. Von der etwas kleineren und auch älteren Art. Diese sind oft mit selbstgebauten Kisten ausgestattet, um ich weiß nicht was und kleine Kinder zu transportieren. Sie stinken nicht nur wie die Hölle, sondern verlieren auch eine Menge Öl. Die Leute fahren sie zum Spaß, oft nur um zu fahren, nicht weil sie sie brauchen.
4. Kinder, die Autos fahren
Man sieht hier in Wallenborn regelmäßig Kinder hinter dem Steuer von Autos. Ich spreche von kleinen Kindern, die auf dem Schoß von Mama und/oder Papa sitzen. Diese Kinder sind zwischen 2 und 5 Jahre alt. Die Cordel-Mehles-Familie (ja, die Tochter von) macht das regelmäßig. Genauso wie dieser Herr Cordel regelmäßig seine 2 Kinder auf seinem Quad mitnimmt. Eines auf seinem Schoß, das andere hinter ihm. Dito mit seinem Rasentraktor. Man könnte jetzt sagen, dass es seine eigenen Kinder sind, dass er verantwortungsvoll mit ihnen umgeht und weiß, was er tut. Das mag sein, aber es ist trotzdem gefährlich und meiner Meinung nach höchst unverantwortlich. Aber es sind ja auch nicht meine Kinder.
5. Kinder auf Motorrollern
Wir bleiben bei Rollern, Mopeds und Motorrollern. Kinder im Alter von 10-11-12 Jahren fahren regelmäßig mit ihnen, ohne Helme und Schutzkleidung. Roller, für die manche sogar körperlich zu klein sind, oft mit Papa auf dem Rücken.
6. Laternenpfähle
Während der Bauarbeiten an unserem Haus kam ich einmal auf die Baustelle. Auf der anderen Straßenseite stand ein Laternenpfahl. Er war umgekippt worden und lag im Gras. Direkt hinter mir kam ein riesiger LKW an. Dieser musste auf unserer Baustelle sein; er kam, um Dämmmaterial zu bringen. Sowohl der Fahrer als auch ich standen einen Moment lang da und betrachteten den Laternenpfahl. Nachdem der Lkw seine Ladung bei mir abgestellt hatte und wieder wegfuhr, ging auch ich nach Hause. Während der Bauarbeiten mieteten wir ein Haus in Wallenborn.
Zu Hause angekommen, klingelte das Telefon. Ein Herr von einer Elektrofirma und auch der Besitzer der Laternenpfähle in Wallenborn. Er beschimpfte mich, dass ich den Laternenpfahl umgestoßen hätte. Mehles habe ihm das tatsächlich erzählt. Wieder eine Lüge von Mehles. Ich habe ihm dann gesagt, wenn er meine Geschichte hören wolle, solle er sich mäßigen und ich habe den Hörer aufgelegt. Zehn Minuten später rief er wieder an, etwas beruhigt. Ich sagte ihm, dass ich mit meinem Fahrrad keinen Laternenpfahl umstoßen könne (ich fuhr normalerweise mit dem Fahrrad zur Baustelle). Dass ich nicht dafür verantwortlich sei und auch nicht für den Lkw, da er später als ich an der Stelle ankam. Später stellte sich heraus, dass ein Anwohner Mehles angerufen und mir die Schuld gegeben hatte. Vielleicht ist es sinnvoll zu erwähnen, dass, als unser Haus gebaut wurde, noch ein anderes Haus weiter unten an der Straße gebaut wurde. Es gab also 2 Baustellen gleichseitig in der Straße.
7. Fahrrad(un)Fall
Dann ein weiterer Fall, den ich auch selbst erlebt habe. Wie in einem früheren Artikel geschrieben, verläuft die Straße, in der ich wohne, bergauf. Mein Haus liegt am oberen Ende dieser Straße. An einem bedeckten Tag, am späten Nachmittag, fuhr ich nach Hause, also bergauf. Es war bereits dämmrig. Auf der einen Seite der Straße gibt es hohe Bäume und viel dichtes Gebüsch. Wenn dann auch noch ein Auto auf dieser Seite geparkt ist, ist der größte Teil der Straße unübersichtlich. Und um es noch unübersichtlicher zu machen, war es, wie gesagt, ein stark bewölkter Tag.
Ich war also auf dem Heimweg, bergauf, im Schritttempo. Plötzlich schießt hinter dem geparkten Auto ein Radfahrer hervor. Diese Radfahrerin, Ilona Gertrud Wisser aus Wallenborn, fuhr auf einem Elektrofahrrad, mit einer gigantischen Geschwindigkeit, in dunkler Kleidung und vor den dunklem Hintergrund. Sie schoss mit, wie gesagt, sehr hoher Geschwindigkeit hinter dem geparkten Auto hervor. Die Verkehrsregeln sind klar. Der ansteigende Verkehr hat Vorfahrt vor dem abfallenden Verkehr. Das geparkte Auto befand sich an der Seite dieser Person. Berücksichtigt man außerdem, dass sie mit dem Fahrrad unterwegs war und so über das geparkte Auto hinwegsehen konnte, hätte sie warten müssen, bis ich vorbeigefahren war.
Sie konnte mich sehen, weil sie so weiter oben war und ich ein schneeweißes Auto fuhr. Zum Glück war ich nicht sehr schnell unterwegs (der Geschwindigkeit von dieser Person war vielen malen höher als meine), so dass ich schnell anhalten und ausweichen konnte, sonst wäre sie mir auf die Motorhaube gefahren, mit allen Konsequenzen. Fluchend fuhr diese dumme Person weiter und verließ die Unfallstelle. Ich stieg völlig schockiert aus dem Auto aus. Nach ein paar Minuten bin ich dann nach Hause gefahren. Da ich mich nicht so wohl fühlte, fuhr ich zurück. Dann begegnete mir einer anderen Frau (diese Person wohnt auf Nr. 7; da ich ihren Namen nicht kenne, nenne ich sie einfach “die graue Frau”). Und sie fing an, mich heftig zu beschimpfen. Ich hatte keine Gelegenheit, ihr zu antworten und ihr zu sagen, dass diese “Freundin” von ihr, diese dumme Schlampe, selbst an allen Fronten im Unrecht war.
Einen Tag später stand die Polizei vor der Tür. Ich schilderte die Angelegenheit und diesen Beamten behauptete, insbesondere Frau Hilke Mussweiler, ich würde nichts mehr davon hören. Gut 1,5 Wochen später erhielt ich per Post von dieser Hilke Mussweiler einen schriftlichen Versuch, mich zu der Angelegenheit zu äußern. Der Grund dafür war, dass diese Ilona Gertrud Wisser eine Anzeige gegen mich erstattet hatte. Mit dieser schriftlichen “Versuch” (Betonung auf Versuch) war auch eine Drohung verbunden, dass ich verhaftet werden würde, wenn ich nicht reagiere. Daraufhin habe ich sofort einen Anwalt beauftragt. Nicht einen aus der Vulkaneifel.
Der wollte natürlich erst einmal genau wissen, was mir vorgeworfen wird. Darauf bekam er keine Antwort. Auch nicht, als ich einen Brief von der Staatsanwaltschaft erhielt, in dem stand, dass sie den Fall untersuchen, um zu sehen, ob ich etwas Kriminelles getan habe. Das ist typisch für das Verhalten aller Vulkaneifel-Behörden, nicht zu antworten und/oder an andere Behörden zu verweisen. Schließlich, nach einigen Wochen, erhielt ich ein weiteres Schreiben der Staatsanwaltschaft, in dem sie mir mitteilte, dass sie mich nicht strafrechtlich verfolgen würde und der Fall abgeschlossen sei.
In Wallenborn wurden mein Partner und ich für alles Mögliche beschuldigt, vom Umstoßen von Laternenpfählen und Bäumen bis hin zu Geschwindigkeitsübertretungen, gefährlich fahren und vielem mehr. Wenn in unserer Straße etwas passiert, sind wir die ersten, auf die man sich beruft. Wir wurden auch schon als Lügner, Fantasten, schwierige Menschen und sogar als Neonazis bezeichnet (von Frank Hein von Nr. 15). Dieser Person war noch Gemeinderats Mitglied, als er das sagte. Ich habe das damals Mehles gegenüber erwähnt. Und Mehles hat mir gesagt, er könne da nichts machen. Das ist wieder eine Lüge! In der GemO Rlp (Art. 38) ist nachzulesen, dass Bürgermeister ihre Gemeinderäte zur Rechenschaft ziehen können.
In der gleiche GemO Rlp steht auch, dass der gesamte Gemeinderat das Wohl seiner Bürger fördern muss. In unserem Fall tun sie das Gegenteil. Selbst die Polizei hat nichts unternommen, als ich sie darauf ansprach. Ein Beamter mit der Name Slupek aus Daun sagte mir, wenn ich eine Anzeige erstatte, würde ich 20 zurückbekommen. Weitere Erklärungen wollte er nicht geben. Ich habe ihm dann meine ganze Geschichte gemailt und hoffte auf Hilfe. Als Antwort erhielt ich eine kurze, abgehackte E-Mail, in der es hieß, ich solle ihm nicht mehr mailen, da er keine Zeit dafür habe. Er ist also beschäftigt, ……. WOMIT? In Wallenborn und Daun sehe ich fast NIE Polizei.
Kürzlich wurde mir gesagt dass wir, zu unserem Glück, nicht die einzigen in Wallenborn sind, die Probleme mit Mehles haben. Mir wurde auch gesagt (das wusste ich schon; es wurde also noch einmal bestätigt), dass Mehles und die Gemeinderäte mit allen über uns reden. Ich habe dies auch in meinen anderen Artikeln erwähnt: In Wallenborn redet man über uns, aber nie mit uns.
Ich lebe jetzt seit 9 Jahren in Wallenborn und mache mir keine Illusionen mehr, jemals als Einwohner akzeptiert zu werden. Mein Partner und ich sollen immer als Parias behandelt werden. Das ist sehr ärgerlich, vor allem meine Partner leidet sehr darunter. Für mich persönlich ist das nicht mehr wichtig. Was mich noch wohl grün und gelb ärgert, ist, dass viele hier in Wallenborn, vor allem Mehles und seine Ratsmitglieder, sich sehr hochmütig, eingebildet und arrogant verhalten. Sie haben sich selber und einander auf ein ziemlich hohes Podest gestellt und halten sich für etwas Besonderes. Ich habe es mir daher zur persönlichen Aufgabe gemacht, sie mit größtem Vergnügen gnadenlos von diesem Podest zu schmeißen.